Welche Tintenkartusche passt zu Ihrer Frankiermaschine?
Bestellen Sie anhand des vollständigen Modellnamens und der passenden Artikelnummer. Die Bezeichnung „PostBase“ allein reicht nicht: Unterschiedliche Baureihen können unterschiedliche Kartuschen und Packungsgrößen verwenden. Nutzen Sie die modellbezogene Auswahl im FP-Tintensortiment oder die Freigaben in Ihrer Betriebsanleitung.
Für FRANKIT muss die Tinte den postalischen Anforderungen entsprechen. Die Deutsche Post beschreibt die Anforderungen an Druckqualität und Tinte. Eine optisch ähnliche Farbe ist kein ausreichender Eignungsnachweis.
Wie beurteilen Sie Reichweite und Tintenverbrauch?
Eine angegebene Reichweite ist an bestimmte Druckbedingungen gebunden. Werbeaufdrucke, Druckmotive, Reinigungszyklen und tatsächliche Nutzung können den Verbrauch verändern. Vergleichen Sie Kartuschen deshalb nicht nur nach Millilitern oder Packungspreis.
Für Ihre Kalkulation ist der eigene Verbrauch aussagekräftiger: Teilen Sie die Kosten der eingesetzten Kartuschen durch die damit tatsächlich erstellten Frankierungen. Beobachten Sie mehrere Wechsel, damit ein ungewöhnlicher Einzelmonat das Ergebnis nicht verzerrt.
Bei einem freePrint-Vertrag prüfen Sie vor einer separaten Bestellung den vereinbarten Umfang und melden sich mit dem zugehörigen Kundenkonto an. Details enthält der Artikel FP-Serviceleistungen.
Was tun bei einem schwachen oder verschmierten Frankierabdruck?
- Helle oder fehlende Druckbereiche
- Gerätemeldung und Tintenstatus prüfen; vorgesehenen Testdruck bzw. Reinigungsablauf nutzen.
- Verschmierter Abdruck
- Geeignetes Umschlag- oder Etikettenmaterial und korrekten Transport prüfen.
- Keine Verbesserung nach dem vorgesehenen Ablauf
- Frankierungen stoppen und Fehlerbild mit dem Support klären.
Verwenden Sie nur die Reinigungsschritte und Mittel, die für Ihr Modell beschrieben sind. Wiederholte Reinigung auf Verdacht verbraucht Tinte und behebt nicht jede Ursache. Bei ungeklärtem Fehler hilft Störung und Reparatur.
Wie viel Reservetinte sollten Sie bevorraten?
Halten Sie einen zum Versandbedarf passenden Reservebestand bereit und beachten Sie die Lagerhinweise des Herstellers. Bei selten genutzten Maschinen ist ein großer Vorrat nicht automatisch wirtschaftlich. Dokumentieren Sie Modell, Artikelnummer und Bezugsweg einmal zentral, damit Vertretungen korrekt nachbestellen können.
Praxisbeispiel
Ein Büro verschickt im Alltag wenige Briefe, am Monatsende aber einen größeren Stapel. Es kontrolliert den Tintenbestand vor diesem Versandlauf und hält eine passende Reservekartusche bereit.
Der Nachbestellzeitpunkt richtet sich nach Verbrauch und Lieferzeit. So steht Material für den Monatslauf bereit, ohne unnötig viele Kartuschen langfristig zu lagern.