- Maschine und Einrichtung
- 1.980 €
- Technik und Service
- 1.260 €
- Verbrauchsmaterial
- 540 €
- Interner Bedienungsaufwand
- 2.160 €
- Nutzungsende
- 60 €
Rechenbeispiel für 36.000 Briefe, kein FP-Angebot. Restwert: 0 €. Die Annahmen und Grenzen erläutert der Artikel.
Welche Kosten entstehen beim Betrieb einer Frankiermaschine?
Der Gerätepreis oder die Monatsrate allein zeigt nicht, was der Frankierplatz über die Nutzungsdauer kostet. Vergleichen Sie Angebote für dieselbe Ausstattung, denselben Zeitraum und dieselbe Versandmenge. Rechnen Sie auf einer einheitlichen Preisbasis, beispielsweise durchgehend netto.
- Gerät und Start
- Kaufpreis oder Vertragszahlungen, Module, Lieferung, Einrichtung und Einweisung
- Laufende Leistungen
- Grundversorgung, Service, Porto-Updates und gebuchte Software
- Verbrauchsmaterial
- Tinte, Etiketten und gegebenenfalls Schließflüssigkeit
- Interner Aufwand
- Bedienung, Materialwechsel, Verwaltung und Abstimmung mit dem Service
- Vertragsende
- Vereinbarte Rückgabe-, Abmelde- oder sonstige Abschlusskosten
Porto fällt für den Versand zusätzlich an. Für den Vergleich zweier Frankiersysteme können Sie es separat ausweisen, solange identische Postprodukte und tatsächlich geltende Konditionen zugrunde liegen.
Für die laufende Buchhaltung: Portoladungen, tatsächlich frankierte Beträge und FP-Rechnungen sollten nachvollziehbar zugeordnet werden. Verteilen Sie den Portoverbrauch auf die passenden Kostenstellen und berücksichtigen Sie Gerätekosten, Service und Material nach Ihrer internen Regel zusätzlich. Eine Portoladung darf in der Verbrauchsauswertung nicht nochmals als frankiertes Porto erscheinen. Den praktischen Ablauf zeigt Buchhaltung und Kostenstellen.
Beispielrechnung: Was kosten 36 Monate mit 36.000 Briefen?
Die folgende Modellrechnung ist frei erfunden und kein FP-Angebot. Sie zeigt die Methode für einen Kauf über 36 Monate mit insgesamt 36.000 Briefen. Alle externen Beträge sind ohne Umsatzsteuer; Porto ist nicht enthalten. Ein Restwert wird nicht angesetzt.
| Position | Annahme über 36 Monate |
|---|---|
| Frankiermaschine | 1.800 Euro |
| Einrichtung | 180 Euro |
| Verträge und Service | 1.260 Euro |
| Verbrauchsmaterial | 540 Euro |
| Interne Arbeitszeit | 2.160 Euro: 72 Stunden × 30 Euro |
| Vertragsabschluss bzw. Rückgabe | 60 Euro |
| Gesamtkosten | 6.000 Euro |
Die externen Kosten betragen 3.840 Euro. Mit der bewerteten Arbeitszeit ergeben sich 6.000 Euro Gesamtkosten. Das entspricht rund 166,67 Euro pro Monat oder 16,67 Cent pro Brief. Ohne die interne Arbeitszeit sind es rund 10,67 Cent pro Brief.
Die Personalkostenbewertung dient dem Vergleich des Ressourceneinsatzes. Sie wird nicht automatisch zu einer zusätzlichen Rechnung oder zu einer vermeidbaren Auszahlung. Rechnen Sie bei Ihrer Entscheidung außerdem mit Ihrer realistischen Nutzungsdauer und gegebenenfalls einem nachvollziehbaren Restwert.
Wie verändern Briefmenge und Arbeitszeit die Gesamtkosten?
Berechnen Sie mindestens ein Szenario mit geringerer Briefmenge. Fixe Kosten verteilen sich dann auf weniger Sendungen. Prüfen Sie außerdem, wie Materialverbrauch und Bedienzeit bei Ihrem tatsächlichen Sendungsmix ausfallen; Herstellerangaben zur maximalen Reichweite ersetzen keine Verbrauchsbeobachtung.
Doppelzählungen vermeiden: Ist Tinte bereits in einem vereinbarten Paket enthalten, setzen Sie dieselbe Menge nicht nochmals als separaten Einkauf an. Prüfen Sie umgekehrt, welche Leistungen nur optional angeboten werden.
Wie nutzen Sie die Kostenrechnung für Ihre Entscheidung?
Fordern Sie für offene Positionen konkrete Preise oder Vertragsbedingungen an. Vergleichen Sie anschließend die Gesamtkosten und den Nutzen im Arbeitsablauf. Die Artikel Kauf, Miete oder Leasing und FP-Serviceleistungen helfen, unterschiedliche Angebotsmodelle einzuordnen.